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Jubiläumsfeier in Papenburg mit Kurt Thiim + Dieter Glemser

Sein zweites Clubjubiläum mit einem Teil der Mitglieder auf dem Testgelände des ATP in Papenburg (www.atp-papenburg.com ) zu feiern ist schon eine tolle Sache. Hierzu dann aber auch noch Kurt Thiim und Dieter Glemser als Instruktoren für die einzelnen Trainingssektoren gewinnen zu können, das ist schon etwas ganz besonderes. Aber nun der Reihe nach:

thumb_hotel Am Freitag, dem 27. August 2007 reisten bereits mittags die ersten AMG-Freunde im Comfort-Hotel in Papenburg an. Einige, weil es noch letzte Details zu organisieren gab und andere, um möglichst viel Zeit mit den Freunden zu verbringen. Im Laufe des Nachmittags wurde der Kreis ganz schnell immer größer. Unsere Schweizer Freunde kamen, Kurt Thiimhotel1 war eingetroffen, Dieter Glemser und seine Frau waren auch angekommen, unser Fotograf Ulli Joos war da und zum abendlichen Buffet im Hotel waren wir in bunter Runde dann über 40 Personen. Nach ein paar kurzen Hinweisen zum Verhalten auf dem Gelände des ATP wurde das Buffet eröffnet und man kann sagen, dass es allen ausgesprochen gut geschmeckt hat. Es war, wie bei den AMG-Freunden immer, ein ausgesprochen lustiger und langer Abend...

Am nächsten Morgen hieß es für alle früh aufzustehen. Einige waren beim Frühstück ein wenig aufgeregt, denn so ein Tag auf dem ATP-Gelände ist schon etwas ganz besonderes. Pünktlich um 08.15 Uhr setzte sich dann vor dem Hotel ein beeindruckender Korso verschiedenster AMG-Fahrzeuge in Bewegung. Und wie immer war es ein wunderbares Gefühl, die Motoren zu hören und im Konvoi unter Gleichgesinnten zu fahren.

Auf dem Testgelände angekommen, trafen alle in der Kantine zusammen, wo es durch den uns durch den Tag begleitenden Herrn Rotermund von ATP eine Einweisung gab und hinterher drei Gruppen gebildet wurden. Neben Dieter Glemser und Kurt Thiim hatten wir als dritten Instruktor Steffen Oppel, der zur Einweisung dann zu uns stieß.

Und dann ging’s, nur unterbrochen von einer kleinen Mittagspause in der Kantine, los:

Nasshandling und Driften bei Steffen Oppel: Es macht einfach Spaß, auf dem Kurs auszuloten, wo ist die Haftgrenze der Reifen erreicht, wie kann ich bei teildeaktiviertem ESP durch einen gezielten Gasstoß das Untersteuern des Fahrzeugs unterbinden, wie gut klappt das Driften auf der Kreisbahn und wie reagiert der Wagen bei einer Vollbremsung auf “seifigem Untergrund” mit und ohne korrigierende Lenkbewegungen.

Bei Kurt Thiim hieß es, mit 120 km/h+ durch ein “Tor” zu fahren, einem Hindernis aus Pylonen auszuweichen und abschließend einer immer enger werdenden Kurve aus Pylonen zu folgen und dicht an ihnen dran zu bleiben. Leichter gesagt, als getan. Hier brachte das “Deaktivieren” des ESP sehr interessante Erkenntnisse. So hilfreich das ESP im normalen Straßenverkehr ist, so störend empfand es mancher hier. Diese Übung zauberte nicht nur in die Gesichter der Teilnehmer ein breites Grinsen, sondern sicherlich auch in die der Reifenhändler. Fakt ist, es blieb viel Gummi auf der Strecke und der eine oder andere 180°-Heckschwenk wurde durch die anderen Teilnehmer der Gruppe mit Applaus honoriert.

Bei Dieter Glemser ging es in die Wertungsprüfung. Hier mußte ein Parcours aus Toren und einer Wedelgasse inkl. Wendepunkt schnellstmöglich absolviert werden. Kleine Schwierigkeit zum Schluß: Eine Querlinie am Zielpunkt mußte sich zwischen Vorder- und Hinterachse befinden. Außerdem gab es Strafsekunden für “Pylonenkegler”. Hier machte unser Boxberg-Spezialist Torsten den 1. Platz. Doch dazu später.

Der kleine Hockenheimring machte auch sehr viel Spaß, kostete allerdings auch reichlich Profil.

Das Highlight waren für viele dann nachmittags die Runden auf dem Hochgeschwindigkeitsoval, das für 30 Minuten ausschließlich den AMG-Freunden zur Verfügung stand. Die Gruppen, geführt von den jeweiligen Instruktoren, gingen getrennt auf die Strecke und die offiziell angegebene Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h konnte man eben nur dadurch ein wenig umgehen, wenn man sich auf der Geraden zurückfallen ließ und dann erst in der Steilkurve wieder zum Intruktor bzw. vorausfahrenden Fahrzeug aufschloss.

Leider war um 16.15 Uhr schon Schluß. Bei der Verabschiedung in der Kantine des ATP gab es dann für die besten Drei der Wertungsprüfung - Torsten, Steffen und Axel - einen Pokal und für unsere Dagmar einen Trostpreis. Spass hatten auf jeden Fall alle, auch unsere Instruktoren!

Nun ging es zügig wieder ins Hotel, da uns am frühen Abend ein Bus nach Haselünne zum Berentzen-Hof bringen sollte. Pünktlich waren alle wieder frischgemacht im Bus und los ging es zum Landsknechtsschmaus.

Wir wurden im Berentzen-Museum von einem passend gekleideten Herrn und seiner Garde abgeholt und in den Saal geführt, in dem wir die nächsten Stunden viel Spaß haben sollten. Nachdem wir mit weißen Tüchern um den Hals an den Tischen saßen - das Abnehmen der Tücher war bei Strafe verboten - wurde erst einmal der Mann am Zapfhahn bestimmt. Die Wahl fiel hier auf Torsten. Im Laufe des Abends wurden dann noch weitere Aufgaben verteilt. Jeder Tisch bekam mindestens einen Mundschenk, unser Schweizer Freund Roland wurde Vorkoster, was er fast mit seinem Leben bezahlte, sein Landsmann Rainer wurde Ritter und, wie sollte es anders sein, Peter der Hofnarr.....

Es wurde gut gegessen und getrunken, sehr viel gelacht und gesungen - wenn man es so nennen darf - Ewgeni wurde zwischendurch zur Strafe auf einem Kuhfell aus dem Raum geschleppt.... Kurzum, es war ein ausgesprochen kurzweiliger Abend, der allen gefallen hat.

Gegen Mitternacht ging es dann zurück in unser Hotel, wo sich eigentlich alle auch direkt in ihre Zimmer begaben, da dieser Tag sehr lang und auch anstrengend gewesen war.

Das Frühstück am Sonntag verlief natürlich deutlich entspannter als das vorherige. Manch einer hatte, nachdem das Zimmer dann geräumt war, noch genügend Zeit für eine weitere Tasse Kaffee und vor allem viele Gespräche mit den Freunden. Der Abschied fiel allen schwer und so trennte man sich schweren Herzens von den anderen und trat die Heimreise an.

Eines ist aber sicher: Alle, die an diesem Wochenende dabei waren, werden mit Sicherheit bei unserem nächsten Event wieder mitmachen und dann auch die, denen es dieses Mal nicht möglich war. Es war einfach ein unvergessliches Wochenende.

Danken möchten wir hier noch einmal ganz herzlich Dieter Glemser und Kurt Thiim, sowie Herrn Steffen Oppel, die als Instruktoren genau wussten, wie man Spaß und Fahrtraining miteinander verbindet und Herrn Klaus Rotermund von ATP, der uns AMG-Freunde gelassen durch den Tag dirigierte.